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Silvester auf Sylt

Moin moin! Auch an dieser Stelle erstmal ein frohes neues Jahr an alle Leser!

Wie das immer so ist, Pläne werden gemacht um sie dann doch wieder umzuschmeißen. Eigentlich war nach der letzten (öffentlichen) Silvesterfeier klar, dass wir nächstes Mal auch einfach zu Hause feiern können. Das wurde sogar noch auf der damaligen Eintrittskarte schriftlich festgehalten, wow.

Aber was soll’s?! Wir ließen uns von Dörthe und Alex davon überzeugen, dass man auch auf Sylt ganz toll Silvester feiern kann. “Oh, das wird nicht billig.” war natürlich der erste Gedanke, aber da wir die Unterkunft ziemlich zeitig gebucht hatten, war das schonmal nicht so wild. Wir waren vier Tage in Westerland untergebracht und düsten natürlich auch mal die Insel rauf nach List und und ruter bis Hörnum (das geht ja zum Glück auch recht fix auf der knapp 40 km langen Insel). In den Dünen und am Strand ist es wirklich schön und auch die Sonne ließ sich bei sonst eher grauem Wetter mal blicken. Die Seeluft kann man gut genießen, wenn da nicht ca. 100.000 Menschen die gleiche Idee hätten. Nein, so schlimm war es nicht, aber schon sehr krass wie viele Urlauber (und Hunde) dort zu sehen waren.

Dünen und Leuchtturm auf Sylt

Um mit dem Auto aber überhaupt erstmal nach Sylt zu gelangen steht der Transfer bevor – in unserem Fall mit dem Autozug der Deutschen Bahn. Was bei der Hinfahrt am 30. Dezember noch sehr flott ging, zog sich am 2. Januar dann ziemlich hin. Hier sollte man durchaus Geduld mitbringen – und zuvor die Live-Webcam des Shuttles immer mal im Auge haben. Die Überfahrt dauert dann um die 40 Minuten – aussteigen kann man übrigens nicht.

Dass die Porsche-Dichte dort unglaublich hoch ist, kann man sich denken und es ist wirklich so. Interessant anzustehen, eben so wie die vielen schicken Häuser mit ihren Reetdächern und schönen Steinmauern. Wer also mal die ein oder andere Million über hat, kann sich dort ein kleines Ferienhaus zulegen. Wir besuchten natürlich auch mal eine der bekanntesten Lokalitäten auf Sylt und hatten Glück überhaupt einen Parkplatz unterhalb der Sansibar zu bekommen. Es war also rappelvoll und man konnte sogar vom Parkplatz aus per Klingel ein Shuttle anfordern, damit man die 200 Meter auch bloß nicht zu Fuß zur Bar gehen muss. Ansonsten war es jetzt nicht so besonders wie man denken mag. Fazit: hat man mal gesehen, fahren wir weiter.

Und den Silvester-Abend verbrachten wir recht gemütlich. Erst gab es Tappas in einem kleinen Restaurant (auch hier haben wir Monate vorher gebucht) und danach das ein oder andere Brettspiel gespielt … Merke: Mensch-Ärger-Dich-Nicht kann ganz schön böse sein 😉 Die Zeit verging wie im Flug und gegen 22 Uhr machten wir uns dann auch auf zur Prommenade, wo eine recht große öffentliche Party stieg. Man hat gut daran sich selbst Getränke mitzubringen, denn ehe man sich durch die Menge geschoben hat, kann es schonmal etwas dauern. Aber von der Stimmung her war es wirklich richtig gut und auch die Menschen um uns herum waren alle bestens gelaunt. Hier erlebten wir dann auch den Sprung ins neue Jahr und sahen die vielen Strandfeuerwerke. Anschließend ging es dann noch etwas in die Innenstadt, wo es allerdings schon schwer wird etwas zu finden, da viele Bars recht klein sind. Allgemein aber ein sehr entspannter Abend, kann man machen.

Silvester auf Sylt

An Neujahr zogen wir dann nochmal etwas am Strand entlang bzw. begaben sich die Damen etwas auf Schnäppchensuche, wie das so ist. Wir waren nun das erste Mal auf Sylt und fanden es schon schön, aber es ist natürlich anders als manch anderer Urlaubsort an der Küste (oder auch nicht, das muss jeder selbst entscheiden). So, und da wir nicht nur spazierengegangen sind, gibt es auch einige Fotos – viel Spaß beim Durchblättern!

Hinweis: wir haben auch ein paar Fotos von Sylt in unseren FineArt Wandbilder-Shop geladen. Also falls ihr gerne Eure Wand schmücken wollt, nur zu …

Hochzeitsfotos von Julia & Sascha in Göttingen

Zum Abschluss unserer Hochzeitssaison gab es nochmal das volle Programm. Im Oktober durften wir Julia und Sascha ab der standesamtlichen Trauung in Gieboldehausen begleiten und hatten wirklich Spaß bei dieser Reportrage.

Das Vorgespräch mit den Beiden war mit Abstand schonmal das längste, welches wir bisher geführt haben. Eigentlich komisch, da Julia und Sascha doch so gar keinen großen Wert auf die Paarfotos legen wollten und sich eigentlich alles um eine reine Reportage drehen sollte. Kann es für den Fotografen als quasi Jahresabschluss etwas Schöneres geben? Wir denken, nein! 🙂 Also sehr sympathisch dieser Auftrag. Einen Tag vor der Hochzeit rief dann auch noch die Trauzeugin an und schilderte schonmal alle Vorhaben, die für den kommenden Abend geplanet seien. Top Briefing würde ich mal sagen.

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