Die Leica Q und der Chief Mate Strap

Ein lustiger Titel, wie ich finde – es geht hier einfach um einen neuen Kameragurt.

Wir haben, wie so viele Fotografen, schon so einige Gurte an unseren Kameras befestigt. Und dass hier nicht immer die Originalgurte der Hersteller die erste Wahl waren, ist sicherlich klar. Im Grunde haben wir diesem Thema aber auch gar nicht so viel Beachtung geschenkt, schließlich sollen die Fotos am Ende stimmen, das ist die Hauptsache.

Wenn man aber bei längeren Fotoeinsätzen, wie zum Beispiel einer Hochzeit, mit einer Spiegelreflexkamera über der Schulter, und vielleicht sogar einer weiteren in der Hand, über Stunden in Action ist, sieht man das schon wieder anders. Früher hatte ich die Standard-Gurte einfach angebaut und fertig, später kam dann auch mal ein Sunsniper Gurt zum Einsatz – die Teile sind wirklich praktisch, hin und wieder. Seit einiger Zeit ist an meiner DSLR ein Neopren-Gurt von Optech USA und an Annettes Kamera ein Gurt, der eher einem Schal oder Tuch gleicht. Der sieht echt schick aus und ist bequem.

Zurück zum eigentlichen Thema: die kleine Leica Q hat von Haus aus natürlich auch einen Ledergurt dabei, der eigentlich gar nicht so schlecht ist. Doch dieser ist leider etwas schmal und auch ein wenig kurz. Das bot mir nicht immer genügend Halt auf der Schulter.

Da wurde ich auf Paddys neue Erfindung aufmerksam: der Chief Mate. Ich konnte die ersten Prototypen netterweise bereits bei dem #Kuba-Abend in Hamburg ansehen und war tatsächlich nicht sofort überzeugt. Das Leder ist richtig dick und stabil, das ist alles super, aber insgesamt wirkte der Gurt doch etwas steif und unhandlich mit den relativ großen Verschlüssen. Nun ja, man muss den Dingen auch immer eine Chance geben, also bestellte ich als Frühbucher zu einem günstigeren Preis die lange Variante in schwarz mit roter Naht (passt ja zu unserem Logo).

Vor unserer Island-Reise kam das gute Stück dann auch per Post. Richtig fein verpackt im Jutebeutel mit kleinem Brief dabei – das kam schonmal gut an! Hier stand dann auch direkt geschrieben, dass der Gurt über die Zeit immer weicher wird und erst etwas eingetragen werden sollte. Da die Leica Q meine Hauptkamera auf dieser Reise war, wurde diese samt Gurt natürlich sehr oft angefasst und es ist wirklich nach einer Woche ein ziemlicher Unterschied bemerkbar – das Leder ist schon viel geschmeidiger und meine anfängliche Skepsis ist verflogen. Das freut mich sehr und auch die Länge ist im Reisealltag gut, da ich die Kamera so einfach diagonal tragen kann, wenn ich will, oder normal auf der Schulter, alles passt.

Ein paar Beweisfotos habe ich auch mitgebracht. Ihr seht also, ob auf dem Boden oder in der Luft – hält 😉 Grüße nach Hamburg!

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